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Hallo, das war und ist mein Leben * Trigger *
butterflyeffect, 19 w
Meine Geschichte
begann damit, dass ich schon seit ich 12 bin einen
älteren Freund hatte, er war aber nur Hauptschüler
und ich fühlte mich
nach einer Zeit gelangweilt von ihm, weil wir keine
vernünftigen
Gespräche führen konnten, denn ich ging aufs
Gymnasium. Ich machte
Schluss und traf im Bus einen noch älteren, ich war
mitlerweile 13 und
er 20. Meine Eltern fanden es nicht toll, tolerierten es aber. Meine
Kindheit war bis dahin sehr schön, ich bin ein Einzelkind,
aber nicht
total verwöhnt, sondern sehr ausgeglichen. Mit dem Freund
begann alles.
Er hatte aufgrund von Depressionen seine Ausbildung abgebrochen, war
schon in Therapie gewesen und hatte auch geritzt, nach der Therapie
ging
es ihm aber wieder gut nur eine Arbeit hatte er nicht. Anfangs trafen
wir uns bei Ihm, er lebte noch zuhause, dann zog er in eine eigene
Wohnung. Ich besuchte ihn jeden Tag, er hatte keine Arbeit und ich
begann die Schule zu schwäntzen um ihn zu sehen. Eines Tages
sah ich die
großen Narben an seinen Oberschenkeln und er
erzählte mir alles. Ich
konnte mir zu dem Zeitpunkt noch nicht vorstellen, dass ritzen ein
solches Glücksgefühl auslösen kann. Als ich
zwischendrin in der Schule
war stand eine Lateinarbeit an, ich wollte mir absichtlich den Arm
brechen, er war aber nur angebrochen. Ich tarnte es als Unfall und weil
ich immer sehr aktiv und übermütig war als Kind kam
ich damit durch. Ich
war mit meinem Freund nicht wirklich zufrieden aber ich liebte ihn
(wenn
man das mit 13 so sagen kann, ich weiß es nicht). In der
Schule rutschte
ich ab, zuhasue bekam ich immer öfter Ärger. Ich
wurde immer zickiger
und provozierte alle so lange bis sie ausflippten oder bis die
jüngeren
handgreiflich wurden, ich wollte es so, obwohl ich wusste sie tuen mir
weh wenn ich das tue, machte ich es immer wieder es war wie ein Zwang.
Im Sommer kam ich durch einen Sportunfall ins Krankenhaus, meine
Zimmernachbarin hatte eine Essstörung und kippte
öfters mal um, deswegen
bekam die im Krankenhaus viel Aufmerksamkeit. Kaum war ich zuhause
spielte ich oft allen vor mir wäre schwindelig und tat so als
würde ich
das Bewusstsein verlieren, am Anfang bekam ich auch Aufmerksamkeit,
irgendwann wurd ich einfahc liegen gelassen. Ich wurde immer trauriger
und fühlte mich ungeliebt. Ich fing an zu Hungern und nach dem
essen
aufs Klo zu rennen. Mein Freund wollte mich davon abhalten, schaffte es
aber nicht. Während eines vorgetäuschten
Schwindelanfalls packte er mir
eines Tages in die Hose, ich spielte weiter und war mir nciht sicher
was
er da machte (bis dahin hatte ich noch keine Erfahrung mit Sex oder
anderen Sachen der Art). Ich wollte wissen was er vorhat und blieb
liegen, er machte so lange weiter bis ich hustend ``aufwachte``, den
gleichen Abend machte ich den Schritt und sagte ich wolle mit ihm
schlafen, ich bereue es, er war nicht grade nett zu mir. Ich verfiel
immer tiefer in meine essstörung und er wollte immer
öfter mit mir
schlafen, ich sagte einfach nichts und legte mich eben hin. Ich fing an
im Internet nach Selbstmordmöglichkeiten zu suchen und einmal
nach dem
Essen und aufm Klo wurde mir alles zu viel ich nahm die Deoflasche und
atmete so viel Deo ich konnte ein. Er rüttelte an der
Tür, knackte das
Schloss, scheuerte mir eine und schleppte mich ans Fenster, ich brauch
das erste mal wirklich zusammen, er ließ mich liegen. Danach
war alles
noch schlimmer, meine Eltern fanden heraus, dass ich blau machte und
wurden sehr sauer. Ich fasste mit meinem Freund den entschluss
abzuhauen, doch er hatte seiner Mutter alles gesagt und die sagte es
meinen Eltern und sie fanden mich in der nächst
größeren Stadt. Es wurde
sehr sehr schlimm zuahsue. Dann find ich an zu ritzen, als ich eines
Tages seine Narben wieder einmal sah. Ich fing gleich an den beinen an
und gleich richtig heftig. Es waren dann Ferien, ich wurde grade noch
so
versetzt. Aber ich wechselte auf die realschule. Ich war der
Klassenprimus und wurde nur gemobbt, außer von einer anderen
Klassenaußenseiterin. Ich machte immer weiter mit dem ritzen,
allerdings
fing ich dazu an mich richtig rund zu futtern. Das ging 2 Jahre so. Ich
machte meinen Realschulabschluss mit super Noten und gleichzeitig
trennte ich mich von meinem Freund, der mich in der Zeit auch einmal
betrogen hatte, im besoffenen Kopf einmal fast vergewaltigt hatte und
seine Wohnung und alles total verkommen ließ. In den Ferien
hungerte ich
mich wieder halb tot und ritzte vor einsamkeit sehr viel. Ich ging mit
einer Freundin von der alten Schule auf eine Neue, wir wollten unser
Abitur machen. Ich hatte in einem Urlaub einen jungen kennengelernt mit
dem ich jetzt ein Jahr später zusammenkam. Er gab mir
Rückhalt und
tröstete mich, ich hatte albträume und er war da. Ich
hörte auf zu
ritzen und seine aufmerksamkeit ließ nach, ich begann wieder
mit meinen
Schwindelanfällen. Irgendwann ließ ich alles und wir
waren sehr
glücklich aber nach 3 jahren war es zuende. Ich fiel wieder in
ein
tiefes loch und fing an zu ritzen, einer aus meiner Parallelklasse fing
mich auf und es wurde wieder alles super wir waren zusammen und
glücklich. Wir machten unser Abi und fihren dann zusammen in
den Urlaub
nach dem Urlaub fuhr ich ihn nach Hause, kaum waren wir bei Ihm packte
er ohen vorwarnung meine Sachen und sagte es sei aus. Ich bin nun mal
wieder tieftraurig habe angefangen zu ritzen und zu hungern. Ich bin in
der Zeit sehr sensibel geworden, weine viel und kann mich keiner realen
Person öffnen, ich möchte keinen wehtuen. Wenn ich
morgen auf ihn
treffe, werde ich wie die ganzen Jahre über die
glückliche spielen und
auf der einen Seite hoffen, dass er nichts merkt und auf der anderen,
dass er es markt, dass ich weider geritzt habe. Es ist egoistisch aber
ich brauche wen zum reden und ich liebe ihn noch über alles.
Ich bin
nicht perfekt aber ich dachte auch immer ich bin nicht das schlechteste
Los und immer werde ich enttäuscht. Ich denke schon wieder
sehr viel
darüber nach mir etwas anzutuen ich habe eine dicke Narbe am
arm aber
nur eine, es sollte damals aber noch nicht mit mir zuende sein. Meine
ganzen Freundinnen sind momentan im Urlaub oder mit Ihren freunden
zusammen und da bis vor 2 wochen meine leben noch 24 stunden auf meinen
freund ausgerichtet war habe ich keine ahnung was ich anstellen soll
mit
der vielen zeit. Ich mache viel sport und lese internet seiten. die
seiten ziehen mich wahrscheinlich noch weiter runter aber ich habe
einen
inneren drang dazu. Ich fühle mich so ungeliebt, so
weggeworfen,
ausgesondert und meine eltern sagen nach jedem freund, dass sie ihn es
nicht so toll fanden. Ich habe aber immer nur normalos mit heim
gebracht, keine punks, grufties, keine mit krimineller vergangenheit
oder sonst etwas. Ich habe immer mehr das Gefühl ich kann es
ihnen nicht
recht machen, bin nicht das (Einzel-)kind wie sie es sich
wünschen. Mein
Ex sagt keinem warum schluss ist mir auch nicht er hat nur gesagt, ob
ich so naiv war zu glauben, dass es für immer hällt
und dass er kein typ
für eine beziehung ist. seine ganze familie hat mich
ausgefragt warum
und wieso und alles muss ich es erklären, dass was ich
weiß. Ich kann
aber nicht mehr, ich weine fast nurnoch und ritze wieder. Alles in
meiner umgebung spiele ich vor, dass ich es nicht so schlimm finde und
dass ich glücklich bin. Ich kann mich auch in einem moment
wirklich über
etwas sehr freuen und im nächsten wieder tieftraurig sein. Ich
habe
manchmal exrem aktive phasen und dann wieder sehr sehr unmotivierte
lustlose phasen. Ich schlafe kaum noch und wenn dann nachmittags wenn
jemand da sein könnte, der mich weider anmeckern will zuhause.
Nachts
liege ich wach, denke nach, warum ich und weine. Ich vermisse einen
Partner, aber ich will keinen mit meinen Problemen belasten. Ich
schmeiße mich im moment an alle jungs ran die ich nur in die
finger
bekomme aber nichts passiert, was mich nur noch mehr frustiert. Das
ritzen befreit mich für den Moment und gibt mir
Glücksgefühle, die mich
meine Anspannung vergessen lassen und Träumen lassen. Ich
möchte so gern
Medizin studieren, aber mein Durchschnitt im Abitur entspciht nicht
grade dem für diesen Beruf erwarteten, aber in den Momenten
sehe ich
mich in meiner Praxis und sehe wie ich anderen Menschen helfen kann,
das
ist ein sehr schönes gefühl.
Ich bin sehr hilfsbereit sagen mir alle Menschen um mich herum, ich
setze mich gern für andere ein, plane gerne und bin sehr
spontan aber in
meinen traurigen Phasen bin ich genau das Gegenteil, was keiner merkt,
da ich immer einen perfekten Schein ware, mitlerweile geht es so weit,
dass ich in anwesenheit von anderen nur noch fröhlich spielen
kann und
nicht mal wenn wirklich was schlimmes ist, traurig oder ernst bin, aber
keiner durchschau. mich.
Ich denke dieser Teufelskreis wird noch länger so weitergehen
und dann
nach den Ferien kommt die Ausbildung und ich muss meinen Ex jeden Tag
wieder sehen, ich habe mir schon gute verstecke für Klingen
ausgedacht,
damit ich in der Schule (vollschulische ausbildung) wenn ich nicht mehr
kann, dampf ablassen kann.
Ich bin aber noch nicht so weit professionelle hilfe anzunehmen, aber
es
tat gut es einfach mal euch allen da draußen zu schreiben und
nun fühl
ich mich doch schon für den moment erleichtert.
Verliert nie den
Mut, arbeitet auf das hin was ihr euch wünscht, dann
wird es auch wieder bessere Zeiten geben.
16.07.2009
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