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Scherbenhaufen Saphira 84 (Schwester)
Wenn
ich jetzt swo drüber nachdenke war es mir
eigentlich schon länger klar. Wahrscheinlich wollte ich es nur
nicht wahr
haben. Wie jeder wollte ich wohl eine heile Familie sehen. Wobei das
wohl bei
mir bedeutet ENDLICH eine heile Familie. Gestern
saß nun mein kleiner Bruder(
18) mir gegenüber und schaut mir in die Augen und
rückt endlich mal mit
der Sprache raus. Nur das war nicht das was ich eigentlich
hören wollte. Und
mir geht nun einfach alles wirr durch den
Kopf, warum , wieso , weshalb er? Genauso
kommen mir Antworten. Aber
am besten fang ich mal von ganz vorn an so
das man unser Geschichte verstehen kann. Ich
jetzt 23 und mein Bruder hatten wohl in
unserem Kindesalter ( wie die meisten Geschwister) nicht das
Bilderbuchverhältniss.Was nicht bedeutet das wir nicht schon
immer sehr
aneinander gehangen sind. Wir konnten eben nicht miteinander und
ohneienander
erst recht nicht. Schuld daran war
größtenteils wohl mein Vater. Er wollte
immer einen Sohn und als dieser dann da war ruhten
alle Hoffnungen
und Zukunftsvisionen in im Stammhalter. Mein kleiner
Bruder wurde von
hinten bis vorn immer verwöhnt. Bis zu dem Tag als
sich unsere Eltern
trennten. Von da an ging für meinen Damals 9 Jahre alten
Bruder die Welt unter.
Zumal etwa ein Jahr später unser vater ins Gefängniss
kam. Irgendwie wurde mein
kleiner immer verschloßener. Er hat nie erzählt was
in ihn bewegt und nie
Gefühle oder Probelme gezeigt. Ich
bin mit 18 ausgezogen um mit meinem heutigen
Mann eine Wohnung zu nehmen. Damals hatte ich auch das Gefühl
endlich geht es
etwas Bergauf. Mein Bruder war viel bei mir. Wir lachten viel und
hatten
unseren Spaß. Dann
kam der erste Schlag für mich. Er blieb
sitzen. Äußerte sich auch nicht dazu. Damals dachte
ich " Nun ja das kommt
in den besten Familien vor". Hatte mir dann vorgenommen ihm einfach im
nächsten Jahr mehr zu helfe. Aber beireits zum Halbjahr war
klar. er schafft es
wieder nicht. Auf fragen und drängen hin machte er nur noch
mehr zu. Er kam
auch nicht mehr zu besuch. Ich selbst war damals enttäuscht
von ihm und zeigte
ihm das auch. Letztes
Jahr dann sah ich endlcih ein Licht für
Ihn eine Hoffnung. Als er hörte das ich Schwanger war, stand
er da und meinte
"gemeinsam schaffen wir das". Und so war es. der kleine kam auf die
Welt und mein Bruder war ein anderer Mensch. Lieb, offen, er redete mit
uns,
sprach von Zukunftsplänen. All meine Ängste waren wie
weggeblasen. Ich
dachte" Endlcih ging ihm der Knopf auf jetzt wird alles gut" Wir
haben gemeinsam nach einem Schulplatz
geschaut .Viel im Sommer gemeinsam gegrillt und so ( da wir nun auch
alle in
einem Haus wohnen). Und dann aufeinam war wieder alles aus. Trennung
von seiner
Freundin. Ich wollte mit ihm reden, kam wieder nicht an ihn ran und
meine
Sorgen wuchsen. den einzigen den er immernoch herzte war meinen Sohn.
Ich fing
an mir Sorgen zu mache richtige, denn ich hatte da schon einiges
über das
BorderlineSyndrom gehört ( seine Ex Freundin litt darunter).
Habe im Internet geschaut
was es sonst nocht gibt und dachte als ich das über das ritzen
las. NEIN das
macht deine kleiner Krümel nicht. Ich wollte es nicht wahr
haben. Tja und nun
steh ich an dem Punkt wo er es mir gesagt hat. Ich
weiß für mixh nicht mehr weiter. Weiß
nihct
wie ich damit umgehen soll bzw mein Mann weiß es auch nicht. Denn
meiner Mutter können wir das nicht sagen.
Die kommt damit nicht klar. Sie würde sich selber nur noch
mehr Selbstvorwürfe
machen. Der neue Freund meiner Mutter ist genau der Typ dem man sowas
nicht
erzählt weil dann wirklich nur blöde Sprüche
kommen und soche Sachen wie... Das
vergeht wieder. Jetzt
aber nachdem ich die Arme meines Bruders
gesehen habe fühl ich mich sooooo furchtbar hilflos und
alleine. Ich sweiß für
mich nicht wie es weitergehen soll. Natürlich werde ich ihm
helfen sogut ich
kann uns natürlich auch nur soweit er das will. Nur leider kam
von Ihm als ich
ihn fragte ob er für sich irgendwo ein Zukunftsziel sieht (
wie selber Familie
und Kinder) ein klares NEIN. Ich
hoffe nun das sich unser Scherbenhaufen mit
den Jahren wieder zu einem Bild zusammenfügt und es doch noch
ein gutes Ende
nimmt. Auch wenn es bis dahin noch ein harter steiniger Weg wird. Nun
hoffe ich nur noch das die Leser mit diesem
durcheinander klar kommen aber leider ist es in mir selber auch etwas
durcheinander. 09.12.2007 weiter blättern >>> Übersicht Angehörigenberichte |
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